Das Projekt Quadrangle beschäftigt sich mit der Wirkung und Wahrnehmung des SANAA-Gebäudes, erbaut 2005/06 von dem japanischen Archiktektenduo SANAA. Das Projekt zeigt auf, wie audiovisuelle Techniken mit Hilfe von groß-skalierten Videoprojektionen die Wahrnehmung der Architektur kreieren, transformieren, erweitern und verstärken können.

Der 2005/06 von dem japanischen Archiktektenduo SANAA Sejima & Nishizawa erbaute "weiße Kubus" mit seinen 134 asymmetrisch-gesetzten Fenstern, ist ohnehin schon ein Blickfang auf dem Gelände des Welterbes Zollverein in Essen.

Eingeleitet wird die audiovisuelle Performance Quadrangle, eine Partnerveranstaltung der ISEA2010 RUHR, mit einer Ouvertüre und einem visuellen Countdown. Die beiden Komponisten aus Essen und Bochum verwenden dazu Klänge der Vergangenheit und der Gegenwart des Ruhrgebiets, transformieren diese zu einer Klangcollage und bringen sie mit den visuellen Elementen von Griduo in Einklang. Zu Beginn spielt die Performance mit den graphischen Elementen des Gebäudes, als würden sich Projektion und Architektur langsam annähern, bis sich das Gebäude vor den Augen der Betrachter aufzulösen scheint und die feste Statik der Architektur gänzlich zu verschwinden scheint.

Quadrangle ist ein audiovisuelles Performance-Kooperationsprojekt des türkischen Künstlerduos Griduo, dem Medienkünstler Sebastian Neitsch und den Folkwang-Kompositionsstudenten Kerim Karaoglu und Hendrik Dingler.

Freitag, 20. August, 22.30 Uhr
Zeche Zollverein
SANAA-Gebäude
Gelsenkirchener Straße 209, Essen
Eintritt frei