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Strobeln statt Scrollen: Wie Dortmund AR-Technologie für Stadtmarketing nutzt 

Wie sieht gutes Stadtmarketing im Jahr 2026 aus? Im Auftrag der Wirtschaftsförderung Dortmund haben wir die Antwort selbst entwickelt: strobeln (auf Social Media als #strobeln bekannt). Das ist eine kostenlose digitale Entdeckungsrallye entlang der Strobelallee, der Sport- und Erlebnismeile zwischen den Westfalenhallen und dem BVB-Stadion. Konzept, Augmented-Reality-Umsetzung und digitale Inhalte stammen aus unserem Haus. Deshalb ist strobeln eines unserer wichtigsten Referenzprojekte im Bereich digitales Placemaking.

Team-Foto: viality AG Team bei der Präsentation von strobeln in Dortmund.

Was wir mit #strobeln gebaut haben: Augmented Reality als Erzählwerkzeug

An zwölf Stationen entlang der Strobelallee lassen wir digitale Inhalte mit dem realen Straßenraum verschmelzen. Dafür legen wir über die Smartphone-Kamera AR-Ebenen direkt auf die physischen Orte. So erscheinen zusätzliche Informationsebenen, Animationen und interaktive Elemente genau dort, wo heute ein Gebäude, ein Platz oder ein Streckenabschnitt steht. Außerdem ergänzen 360°-Videos das Erlebnis und versetzen Besucher:innen mitten ins Geschehen. Fotostationen und Minispiele machen aus einem einfachen Spaziergang eine spielerische Entdeckungstour.

Bewusst haben wir strobeln als WebAR-Anwendung umgesetzt. Die gesamte Erfahrung läuft direkt im mobilen Browser: ganz ohne App, ohne Registrierung und ohne Download. Dadurch entfällt die größte Hürde vieler AR-Projekte von vornherein: die Installation. Wer vorbeikommt, hält einfach sein Smartphone hoch und ist sofort Teil der Geschichte.

Augmented Reality Ansicht von strobeln entlang der Strobelallee Dortmund.

Warum Augmented Reality für solche Projekte so viel leistet

Klassische Instrumente des Stadtmarketings wie Infotafeln, Broschüren oder feste Ausstellungen sind meist statisch. Einmal aufgestellt, bleiben sie, wie sie sind. Augmented Reality funktioniert anders: Die digitale Ebene liegt lose über dem physischen Ort. Deshalb lässt sie sich jederzeit austauschen oder erweitern, zum Beispiel für einen Anlass wie die Digitale Woche, ganz ohne bauliche Eingriffe. So wird aus einer Straße kein einmaliges Ausstellungsstück, sondern ein Erlebnis, das mitwachsen kann.

Der zweite große Vorteil ist die Reichweite. Weil strobeln browserbasiert läuft, erreichen wir praktisch jede und jeden mit Smartphone, ohne App-Store, ohne Vorkenntnisse und ohne Hemmschwelle. Genau diese Einfachheit entscheidet in der Praxis darüber, ob ein digitales Angebot tatsächlich genutzt wird oder ungesehen bleibt. Gleichzeitig verbindet AR Information mit Spiel: Statt Inhalte passiv zu konsumieren, erkunden Besucher:innen aktiv, sammeln Stationen und lösen Minispiele. Dadurch steigt die Verweildauer am Ort spürbar, und Fakten über die Strobelallee werden erlebbar statt nur lesbar.

Für Auftraggeber wie die Wirtschaftsförderung Dortmund kommt ein weiterer Punkt hinzu: Digitale Layer erzeugen Nutzungsdaten, die klassische Beschilderung nie liefern könnte. Zum Beispiel zeigen sie, welche Stationen besonders gut ankommen oder wie viele Menschen die Rallye tatsächlich durchlaufen. Dadurch wird die Wirkung des Projekts messbar, und die Inhalte lassen sich gezielt weiterentwickeln. Außerdem versteht sich das Konzept als Blaupause: Es lässt sich erweitern, in weitere Sprachen übersetzen oder auf andere Straßen und Standorte übertragen. Genau das macht solche AR-Anwendungen gerade für Kommunen und Wirtschaftsförderungen wirtschaftlich attraktiv.

Unser Ansatz für digitale Inhalte und Placemaking

Für uns steht bei strobeln ein Grundsatz im Mittelpunkt, der auch unsere anderen AR- und VR-Projekte prägt: Technologie soll in den Hintergrund treten, das Erlebnis des Ortes in den Vordergrund. Mit strobeln zeigen wir deshalb exemplarisch, wie sich AR, 360°-Content und Gamification kombinieren lassen, um einen öffentlichen Raum neu erlebbar zu machen. Das gelingt browserbasiert, einfach und ohne technische Hürden für die Nutzer:innen. Die gleichen Prinzipien fließen auch in unsere Arbeit an weiteren digitalen Erlebnisräumen ein, etwa bei VR-gestützten Erlebniszentren.

viality AG Dortmund live: strobeln bei der Digitalen Woche

Im Rahmen der Digitalen Woche Dortmund stellen wir #strobeln live vor Ort vor: 

Freitag, 18. September 2026 

09:00 – 10:30 Uhr 

Strobelallee 50, 44139 Dortmund 

Wir freuen uns, wenn ihr vorbeischaut, unser Erlebnis selbst ausprobiert und mit uns über digitales Placemaking, Augmented Reality und die Zukunft des Stadtmarketings ins Gespräch kommt. 

Anmeldung: diwodo.de/events/diwodo26-strobeln