VR-Hygiene – so reinige ich mein HMD

Die Nähe zu den Inhalten durch die Immersion bringt auch hygienische Tücken mit sich. Besonders auf Messen, wo innerhalb kürzester Zeit viele Menschen ein VR-Headset tragen, kann dies zu unangenehmen Erfahrungen führen. Entsprechend wichtig ist die korrekte und gründliche Reinigung der Geräte.
Eine VR Session kann einen ganz schön ins Schwitzen bringen. Damit dies nicht zum Problem wird gib es Hygienemasken. Schnell aufgezogen bilden die Einwegmasken eine Barriere zwischen dem Gesicht und dem Polster des HMD. Diese müssen nach jeder Anwendung entsorgt werden, eigenen sich keinesfalls zum Waschen oder zur Wiederverwendung.

Masken allein reichen nicht

Hygienemasken entbinden nicht von der Reinigung des Brillenpolsters. Je nach Modell und Hersteller variieren hier die Möglichkeiten und Methoden. So rät Oculus von der Nutzung alkoholhaltiger, damit aggressiver Reinigungsmittel ab, da diese den Stoff schädigen können. Die Modelle von HTC Vive sind hier robuster. Hier empfiehlt sich jedoch immer ein Blick in die Anleitung des jeweiligen Produktes.

Sicher jedoch ist, dass ein Polster vor der Reinigung immer vom Gerät getrennt werden sollte, sofern möglich, und nicht für Waschmaschinen oder vergleichbare Reinigungsgeräte geeignet ist. In den meisten Fällen empfiehlt sich die klassische, händische Reinigung mit warmem Wasser – dem Stoff zuliebe. Eine letzte Möglichkeit kann auch der immerwährende Austausch der Brillenpolster sein. Meist erweist sich dies jedoch aus Aufwändig und kostenintensiv.

Von Brillenträgern und Fotografen lernen: Linsenreinigung

Neben dem Polster bedürfen auch die Linsen des HMD einer regelmäßigen Reinigung. Sind diese verstaubt oder verschmiert beeinträchtigt dies die Bildqualität. Die Reinigung der Linsen ist daher obligatorisch. Und beim Wort Linsen muss klar sein, dass es sich um empfindliche Objekte handelt, wie man sie von Kameras und Brillen kennt.

Daher sind Mikrofasertücher unumgänglich. Auf Flüssigkeiten sollte verzichtet, die Reinigung ohne Druck und in kreisenden Bewegungen ausgeführt werden. Für schwer erreichbare Ecken und Kanten bieten sich Wattestäbchen an. Besonders effektiv ist hier der Alleskönner des Fotografem: Ein Staubpuster-Set, umgangssprachlich auch Fotografenpinsel genannt. Mit diesem gelingt die Reinigung schnell und effizient, schont dabei die Linse und erhält ihren Effekt.

Bildquelle: Shutterstock

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